Kustermann Kochschule ╱ Rehrücken mit Spätzle und Blaukraut

Kustermann Rehrücken Rezept

Wildküche – regionaler Weihnachtsgenuss

Wir kochen heute in der Kustermann Kochschule und alles was wir dafür brauchen besorgen wir direkt vor der Haustüre am Münchner Viktualienmarkt. Ganz besonders: Das Reh der Wildmetzgerei Kroiß „Wilde Zeiten“. Seit Dezember 2020 führen die Geschwister Sabine und Christian Kroiß die Metzgerei unter dem Motto „bewusster Fleischkonsum“ – denn Wildfleisch kann niemals ein Massenprodukt sein. 

Dazu gibt’s hausgemachte Haselnussspätzle, Blaukraut und eine geschmackvolle Rotweinsauce. Ein harmonisches und feines Gericht – perfekt für die Feiertage! 

Praktisch: Spätzle, Sauce und Blaukraut können super vorbereitet werden. So lässt sich der Abend entspannt mit den Gästen genießen.

Kustermann Rehrücken Rezept

Rezept: Rehrücken mit Walnuss-Spätzle, Blaukraut und Rotweinsauce

Rehrücken

  • 1 Rehrücken, ausgelöst und pariert à 150 g
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Thymian
  1. Den Ofen auf 100 Grad Umluft vorheizen.
  2. Rehrücken mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit heißen Öl mit Thymian von allen Seiten scharf anbraten.
  3. Im Ofen Medium durchziehen lassen.
Kustermann Rehrücken Rezept

Walnussspätzle

  • 250 g Mehl
  • 70 g geschälte Walnüsse
  • 3 Eier
  • 20 g Butter
  • 2 EL Walnussöl
  • Muskatnuss
  • Salz
  1. Für die Spätzle 50 g Walnüsse mit dem Mehl fein mixen und mit Eiern und 80 ml Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Mit Salz und Muskat würzen und solange mit der Hand schlagen, bis der Teig Blasen schlägt.
  3. Mit einer Spätzlepresse in kochendes Salzwasser drücken, kurz köcheln lassen bis die Spätzle oben schwimmen und kurz abschrecken.
  4. Restliche Walnusskerne grob hacken, in einer Pfanne mit Walnussöl und Butter anschwenken und die Spätzle dazu geben.

Blaukraut

  • 600 g Rotkraut
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 500 ml Rotwein
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Zimtstange
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz und Pfeffer 
  1. Vom Rotkraut die äußeren Blätter entfernen, den Kohlkopf vierteln, den Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln.
  2. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin ca. 2 – 4 Minuten glasig und farblos anschwitzen. Das Rotkraut hinzugeben und mit anschwitzen.
  4. Mit Rotwein und Apfelsaft ablöschen, den Honig und 1 TL Salz hinzugeben.
  5. Die Gewürze in ein Tee-Ei oder in einem Gewürzsäckchen beigeben und in die Flüssigkeit hängen.
  6. Die Orange und die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und fein abreiben, den Saft auspressen. Schale und Saft zum Kraut hinzugeben.
  7. Mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze ca. 50 Minuten garen.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rotweinsauce:

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 0.5 Bund Suppengrün gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren
  • Thymian
  • 400 ml Rotwein
  • 100 ml Portwein
  • Speisestärke
  • Salz und Pfeffer
  • Optional: Etwas Sahne, Johannisbeergelee oder Preiselbeeren zum verfeinern
  1. Gewürfelte Zwiebel und Suppengrün in Butter anrösten. Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen.
  2. Gewürze zufügen, mit Portwein ablöschen und Flüssigkeit verkochen lassen.
  3. Den Rotwein angießen und ca. 1 Stunde einköcheln lassen. Sauce durchsieben. 
  4. Mit Mondamin binden und kräftig salzen und pfeffern.
  5. Nach Geschmack mit wenig geschlagener Sahne und Johannisbeergelee oder Preiselbeeren verfeinern.

Guten Appetit! 

Butterweiches Fleisch, geschmackvolle Sauce, feine Spätzle und fruchtiges Blaukraut. Das ist Weihnachtsküche zum Wohlfühlen – wir wünschen viel Freude beim Nachkochen und gemeinsam Genießen!

Bild von Redaktion

Redaktion

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