„Dolce per sempre.“ So oder so ähnlich fühlt sich ein jeder beim Betreten einer  italienischen Konditorei. Klassischerweise werden hier sehr süße Desserts und durchaus mächtige Köstlichkeiten angeboten. Der traditionelle Apfelkuchen Montagliari – die „Torta di Mele Montagliari“ ist hier keine Ausnahme – süß und herrlich fruchtig nach Apfel duftend krönt sie ein jedes italienisches Menu. Ein Dessert-Kuchen-Klassiker, der immer gelingt.

ZUTATEN

5 feste, säuerliche Äpfel

Saft von 1-2 Zitronen

2-3 Eier

300g Zucker

1 Beutel Vanillezucker

1 Vanillestange, ausgeschabt

100g flüssige Butter

100g Mehl

½ Beutel Backpulver

100ml Milch

Butter zum Einfetten

Mehl zum Auspudern der Form

Puderzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG

Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Quer in hauchdünne Scheiben hobeln und sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht braun verfärben. Die übrigen Zutaten in einer Schüssel mit dem Schneebesen gründlich verrühren, jedoch nicht schlagen, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die Apfelscheiben untermischen. Diese Masse in die gebutterte, mit Mehl bepuderte Form füllen. Bei 180°C im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten backen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Wenn der Kuchen schön karamellfarben und durchgebacken (Test mit Messer oder Holzstäbchen) ist, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Am besten schmeckt der Dessert-Kuchen lauwarm mit Vanille-Eis und/oder zu einem Glas Vin Santo.

TIPPS:

Wenn der Kuchen anstatt in einer Springform auf einem Bleck gebacken wird, funktioniert statt Einfetten auch wunderbar Backpapier. Die Backzeit reduziert sich dann auf ca. 30 Minuten.

Wem dieser Dessert-Kuchen zu süß ist, der reduziert einfach den Anteil des Zuckers auf 150g – 180g. Damit ist der Kuchen immer noch wunderbar für den Nachmittagskaffee geeignet und versprüht ein traumhaftes Apfel-Aroma bei angenehmer Süße.

Bild von Felix Fichtner

Felix Fichtner

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